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Dr. med Frank Pilchner ist seit dem 02.05.2013 Mitglied des Deutschen Spezialistenforum für Sehnenerkrankungen

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Volkskrankheit “Knochenschwund”

Darstellung von verschiedenen menschlichen Knochen

Ein Artikel vom Kundenmagazin „Gesund in Bochum“

Die Osteologie (von griechisch osteon = Knochen, logos = Lehre) ist die Lehre von den Knochenkrankheiten und den damit erbundnen Bewegungseinschränkungen. Ein Schwerpunkt darin ist die Osteoporose, an der in Deutschland zirka vier bis sechs Millionen Menschen leiden. Davon betroffen ist etwa jede dritte Frau nach den Wechseljahren und jeder zehnte Mann über 50 Jahre. Da der Mensch immer älter wird, ist mit einer weiteren Zunahme zu rechnen.

Osteoporose

Osteoporose, umgangssprachlich als Knochenschwund bezeichnet, ist eine Erkrankung des Knochenstoffwechsels, bei der es zu einer Abnahme der Knochenmasse bei gleichzeitiger verschlechterter Knochenqualität kommt. Prinzipiell kann jeder Knochen betroffen sein, da Osteoporose das gesamte Skelett befällt. „Bei der Osteoporose ist die Anzahl der Knochenbälkchen im Knocheninneren und deren Verknüpfung untereinander vermindert“, erklärt der Bochumer Orthopäde und Osteologe Dr. Frank Pilchner. „Auch die äußere Knochenschicht ist oft dünner als bei einem gesunden Knochen. Daraus resultiert bei einem Osteoporosepatienten ein größeres Risiko, bei Stürzen oder im Zusammenhang mit alltäglichen Tätigkeiten, wie zum Beispiel das Heben oder Tragen eines Kastens Mineralwassers, einen Knochenbruch zu erleiden.“

Es gibt Faktoren, die das Risiko einer Osteoporose erhöhen. Dazu zählen falsche Ernährung, Bewegungsmangel, Lebensalter und Geschlecht, Untergewicht, späte erste Regelblutung, frühe Menopause, Alkohol, Nikotin, Koffein, erbliche Vorbelastung, langfristige Cortisoneinnahme und Nierenerkrankungen. Eine Knochendichtemessung gibt Aufschluss darüber, ob bereits eine Osteoporose vorliegt oder nicht. Die Knochendichtemessung sollte von einem Facharzt durchgeführt und beurteilt werden, der Erfahrung bei der Diagnosestellung von Osteoporose hat. Zur Therapie stehen dem Arzt verschiedene medikamentöse Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, durch die das Knochenbruchrisiko wieder reduziert werden kann. Neben der medikamentösen Behandlung ist regelmäßiges Muskeltraining wichtig. Patienten mit guter Muskulatur und Koordination stürzen weniger häufig – der beste Schutz vor Knochenbrüchen.

Schwerpunktzentrum Osteologie

Die orthopädische Gemeinschaftspraxis Dr. Frank Pilchner, Dr. Aiga Pilchner und Dr. Mathias Otte in der Bochumer Innenstadt bietet ihren Patienten ein breites orthopädisches Spektrum von klassischer Orthopädie über modernste konservative Therapieverfahren einschließlich Naturheilverfahren bis zu ambulanten und stationären Operationen. Die ganzheitliche Betrachtung des Patienten steht bei jeder Untersuchung und bei jeder Therapie im Vordergrund. „Wir legen viel Wert auf eine vollständige Anamnese und eine gründliche körperliche Untersuchung, unterstützt von modernsten technischen Verfahren, wo sie notwendig sind“, sagt Dr. Aiga Pilchner. Die Gemeinschaftspraxis behandelt Kassen- und Privatpatienten.

Über Dr. Frank Pilchner als Osteologe ist die Praxis vom Verband der Deutschen Gesellschaft für Osteologie, DVO, als Schwerpunktzentrum Osteologie ausgezeichnet worden, als eines der ersten ambulanten osteologischen Schwerpunktzentren in Nordrhein- Westfalen. „Schwerpunktzentrum Osteologie heißt, wir haben in besonderer Weise Erfahrungen in der Osteologie gesammelt und sind nachweislich besonders spezialisiert und zertifiziert auf Erkrankungen des Knochenstoffwechsels, allen voran der Osteoporose oder selteneren Erkrankungen wie Morbus Paget“, erklärt Dr. Frank Pilchner.

DXA-Messung

Die Osteoporose entwickelt sich schleichend, sodass zunächst keinerlei Beschwerden auftreten. Erst im weiter fortgeschrittenen Stadium kommt es durch die Höhenabnahme von Wirbelkörpern zu einer schmerzhaften Rundrückenbildung. „Mit der so genannten DXA-Messung, einem speziellen sehr strahlungsarmen und daher schonenden Röntgenverfahren, ist das Knochenbruchrisiko exakt einschätzbar“, sagt Dr. Aiga Pilchner. Bei der Messung wird die Knochendichte im Bereich der Lendenwirbelsäule und an einem Oberschenkelhals gemessen. Wird eine beginnende oder bereits fortgeschrittene Osteoporose festgestellt, kann durch eine medikamentöse Therapie der weitere Abbau des Knochens und damit das Knochenbruchrisiko innerhalb weniger Monate erheblich verringert werden. „Verlorengegangene Knochensubstanz kann nicht gänzlich wieder aufgebaut werden“, sagt Dr. Frank Pilchner. „Daher ist bei der Osteoporose eine frühe Erkennung der Krankheit so besonders wichtig. Hinzu kommt, wer aufgrund von Osteoporose einen Knochenbruch erleidet, hat ein erhöhtes Risiko, sich weitere Knochen zu brechen.“ Eine regelmäßige Besprechung mit dem Facharzt ist empfehlenswert.

Naturheilverfahren

Für die Behandlung der meisten orthopädischen Erkrankungen sind neben den klassischen Therapien auch Naturheilverfahren geeeignet. Häufig sind bei chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates die naturheilkundlichen Therapien sogar überlegen, weil die Therapien regulatorisch wirken und nicht nur das Symptom behandeln. Dr. Aiga Pilchner ist auch Ärztin für Naturheilverfahren, entsprechend ist ihr Therapiekonzept ganzheitlich. Sie wendet vielseitige Behandlungskonzepte an, die in den Organismus auf möglichst natürliche Weise eingreifen. Dabei ist ihr besonders wichtig, dass bei der Vielzahl der in der Medizin angebotenen Aussenseiter Methoden nur Methoden zur Anwendung kommen, deren Wirksamkeit geprüft sind. Häufig angewandt werden hier Akupunktur, Chirotherapie, Naturheilmoor, Phytomedizin, ordnungstherapeutische Verfahren.

 

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